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Open Minds. Open Future.

 

Aus ganz Deutschland und aus dem Ausland waren sie angereist, die vielen Ehemaligen der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, die mal wieder Uni-Luft schnuppern, Studienkolleg/innen von damals wiedertreffen und neue Kontakte knüpfen wollten. Netzwerken, Eigeninitiative ergreifen und Verantwortung übernehmen – für sich selbst, für ein Team, für das Unternehmen, in dem man arbeitet. Dass es darauf mehr denn je ankommt, hob Julia Schmitt, Senior Business Development Marketing Managerin von Zalando in ihrem Vortrag "Vom Startup zum Konzern – Alles Marketing oder was?" hervor.

 

Diese Erfahrung, Tipps und berufliche Hilfestellung konnten sich die einstigen Absolvent/innen auch gegenseitig und den Studierenden, die an diesem Homecoming Day teilnahmen, mit auf den Weg geben. Um ihnen neben der virtuellen Plattform in den Sozialen Netzwerken der HWR-Alumni ein Face-to-face-Forum zu bieten, lädt die HWR Berlin jedes Jahr im Sommersemester die Alumni aller Fachbereiche und Institute sowie Freunde und Förderer ein. Hier kommen sie zudem mit ehemaligen und gegenwärtigen Professor/innen, Mitarbeiter/innen und Studierenden ins Gespräch.

 

Ein etabliertes und lebendiges Alumni-Netzwerk ist genauso wie Start-ups und andere Firmen ein Freiraum für „Open Minds. Open Future.“, von dem Ehemalige, (angehende) Absolvent/innen, Studierende und die Hochschule selbst profitieren. Wie erfolgreich sie operieren, hängt bei allen Unternehmungen maßgeblich von einer Determinante ab: der Leidenschaft der Macher/innen. Nur so können ausgefeilte Strategien und Taktiken greifen, überträgt sich der Funke auf Kund/innen und Geschäftspartner/innen. Darin sieht auch Julia Schmitt den Schlüssel zum Erfolg für ihr Unternehmen, das vor gerade einmal viereinhalb Jahren mit Flippflops begonnen hatte und sich inzwischen als „Fashion Rockstar“ auf dem Online-Markt behauptet. Dabei zählt sowohl bei Zalando als auch bei Immobilien Scout bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter/innen interdisziplinäre Erfahrung und ehrenamtliches Engagement. Christof Müller erklärte, dass moderne Arbeitgeber/innen darauf setzen und erwarten, dass Beschäftigte die ihnen gebotenen Freiräume und Möglichkeiten selbstständig nutzen.

 

Das hat Alexander Wolf, der die angeregte Diskussion zwischen Publikum und Referent/innen auf sehr kurzweilige Art moderierte, zu seinem Credo gemacht. Seit 20 Jahre baut er Beziehungen auf, in Medien, Kultur, Diplomatie und Wirtschaft. Er und sein Team verbinden Menschen zu Netzwerken. Teilnehmer/innen des Alumnitreffens miteinander bekannt zu machen und über Möglichkeiten zur weiteren Karriere- und Lebensplanung zu informieren, das war auch die Intention der Thementische. Weiterbildungs- und Gründungsexpert/innen, Personalmanager, Entrepreneurs und Vertreter/innen der Berlin Partner GmbH, der Siemensbetriebskrankenkasse sowie der HWR-eigenen Studentischen Unternehmensberatung Analyse Plus diskutierten mit Alumni zum Beispiel über die „Communication Generation“, „Work-Life-Balance“ und Berlin als Arbeits- und Gründungsstandort und leiteten über zum informellen Get-together am Abend. Das Café Geschmacklos bot Raum zum Erinnern, um nützliche Business-Kontakte zu knüpfen und Zukunft zu planen. Eine gute Gelegenheit auch für Studierende, die diese Chance für sich nutzten.

 

von Sylke Schumann

 

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